SR&Organisator des Monats April - Daniel Schäfer

 

1. Erzähl uns etwas über dich und deine Aufgaben in der Abteilung Handball.

Mein Name ist Daniel Schäfer, ich bin 31 Jahre alt und bin bei uns in der Abteilung als Schiedsrichter tätig, stehe bei der männlichen Jugend B als Trainer an der Seitenlinie sowie als Spieler unserer I. Männermannschaft auf dem Feld.

 

2. Wie bist du zum Handball in Worbis gekommen?

Das ist schon ziemlich lange her – genauer gesagt im Jahr 2002. Gerd Dietrich hat mich, wie viele andere auch, auf dem Pausenhof in der Schule angesprochen und gemeint, dass ich robust und athletisch aussehe und ob ich Lust habe, zum Handball zu kommen.

Seitdem hat mich der Sport gefesselt und ich bin dabeigeblieben. Die Attribute haben zwar nicht ganz gestimmt, aber Spaß macht es bis heute trotzdem.

 

3. Würdest du gerne für einen Tag dein Leben mit dem eines professionellen Handballspielers tauschen? Und wenn ja, mit wem?

Ich bin ein absoluter Fan vom THW Kiel. Sie sind der FC Bayern München des Handballs und absolute Weltklasse. Ich würde gerne mal einen Tag in die Abläufe und Routinen eines solchen Spitzenvereins schnuppern – wohlwissend, dass mein Körper sich anschließend wochenlang bedanken wird.

 

4. Wie hat sich allgemein deine sportliche Betätigung in der Coronazeit verändert? Und was wird dir am „schwierigsten“ fallen, wenn der Handball wieder seinen regulären Trainings- und Spielbetrieb aufnimmt?

Bedingt durch die Auszeit fahre ich viel Fahrrad und halte mich über Online-Kurse am Tablet fit.

Am schwierigsten wird mir die dann doch etwas andere Belastung, die beim Handball dann wieder auf mich zukommt, fallen. Der Körperkontakt, die schnellen Bewegungen, abhängig von der Spielsituation, und die Konzentration lassen sich nur schwer außerhalb der „Platte“ trainieren. Gleichzeitig bereite ich mich darauf vor, unserem Trainer Wulle freundlich darauf hinzuweisen, dass wir ruhig auch mal im Positionsangriff spielen können, anstatt schnell eine Welle zu laufen – nur aus reinem Eigeninteresse.

 

5. Du bist ja schon seit langer Zeit beim Handball aktiv. Warum bist du dabeigeblieben und was macht dir am meisten Spaß?

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Der Handball in Worbis ist ein tolles Gemeinschaftsgefühl. Es ist dieser Zusammenhalt, dieser gemeinsame Wille, auf der Platte alles zu geben, egal welchen Hintergrund oder welches Alter man hat. Es ist mehr als nur eine Abteilung, in der man seinem Hobby nachgeht. Privat unternehmen wir auch viel zusammen – aus den Mannschaftskollegen sind viele enge Freunde geworden. Man wird regelrecht geprägt, sowohl sportlich als auch im sozialen Umfeld.

Am meisten Spaß machen mir die Heimspiele. Vor der Pandemie waren regelmäßig ca. 200 Zuschauer da. Die Emotionen und das Spektakel drumherum sind einfach fantastisch.

 

6. Wie gestaltest du ein handballfreies Wochenende?

Ich unternehme viel mit Freunden – ob ein Kurztrip nach Malle oder einfach nur gemütlich auf dem Balkon auf ein Bierchen. Parallel habe ich noch eine zweite Leidenschaft, das Kegeln. Hier wird der Körper nicht so in Mitleidenschaft gezogen. Das dient als guter Ausgleich zum Handball. Wenn dann noch Zeit ist, fieber ich bei Borussia Dortmund und deren Fußballspielen mit. 

 

7. Was war für dich dein schönstes/emotionalstes/prägendstes Ereignis beim Handball in Worbis?

Da gibt es sehr viele. Sicherlich waren damals die Derbyspiele gegen Leinefelde ein absolutes Highlight. Ich erinnere mich genau an ein Spiel, als unser Trainer Wulle gesperrt war und wir in der Auszeit nicht wie gewohnt zur Mannschaftsbank gelaufen sind, sondern auf die Tribüne zu ihm, da er ja nicht als Coach agieren durfte. Das war bei ca. 450 Zuschauern schon ein lustiges Bild. Aber auch die Auslandsfahrten oder zum Beachhandball nach Cuxhaven waren immer ein Erlebnis. Sportlich gesehen waren es die Jahre in der Regionsoberliga und der 2. Platz vor 3 Jahren – wir haben uns somit sportlich für die Landesliga qualifiziert.

 

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