11. Spieltag : HG Rosdorf-Grone III – SV Einheit 1875 Worbis 12:13 (7:7)

Stationen: 2:0, 2:4, 4:4, 5:7, 7:7 (HZ), 8:9, 10:9, 11:11, 11:13, 12:13 (Endstand)

Worbis mit: Waslowski, Müller-Deck – Eberhardt (3), Jäger, Kaufmann (3), Schilling (4), Breitenbach, Menge (1), Jung, Schönecker, T. Kade (1), E. Kade (1)

 

Zur ungeliebten Spielzeit am Sonntagnachmittag trafen unsere Damen in nicht ganz voller Besetzung auf einen unbequemen Gegner. Die Tabellensituation schien zwar eindeutig und das Team hatte sich nach dem verkorksten Spiel gegen OHA viel vorgenommen, trotzdem starten wir eher zäh. Rosdorf-Grone agierte viel wacher und zielstrebiger nach vorn. Wir standen ganz gut in der Abwehr, hatten aber nach vorn zu wenig Ideen. Es zeichnete sich schnell ab, dass es eine Kopie des Spiels vom letzten Wochenende werden würde. Bis zum 6-Meter machten wir ein ganz gutes Spiel, doch dann folgten oft Fehlpässe an den Kreis oder die Chancen aus dem Rückraum wurden nicht präzise genutzt. Möglichkeiten boten sich allerdings mehr als genug, die Gastgeber machten es unserem Team eigentlich nicht schwer. Doch leider wurden die oft großen Lücken einfach nicht genutzt. Auch die Gastgeberinnen konnten das Anfangstempo nicht halten und flauten ab. Daher konnten wir das Spiel offen gestalten und mit einem Unentschieden in die Pause gehen. Leider änderte sich auch nach dem Wechsel nicht viel am Spiel auf beiden Seiten. Es wurden einfach zu viele Chancen liegen gelassen, ein flüssiges Spiel kam nicht zustande. Über den Rückraum fehlte die Torgefährlichkeit und allein sechs Siebenmeter wurden nicht verwandelt. Den am Ende glücklichen Sieg verdankt das Team einer guten Torwartleistung. Positiv können wir aus diesem Spiel nur den Gewinn von zwei Punkten mitnehmen. Ansonsten heißt es schnell abhaken und weiter kämpfen im Rennen um die noch nicht verlorene Meisterschaft.

10. Spieltag : SV Einheit 1875 Worbis – HSG OHA 11:12 (6:9)

Stationen: 4:0, 5:1, 5:4, 6:4, 6:9 (HZ), 7:11, 8:12, 11:12 (Endstand)

 

Worbis mit: Waslowski – Eberhardt (1), Jäger (1), Schilling (3), Breitenbach, Menge, Schönecker (1), T. Kade (1), E. Kade, Fütterer (4)

 

Was für ein Spiel, was für ein Ausgang! Es hätte die Tabellenspitze sein können, es war am Ende ein Spiel zum Abhaken und schnell vergessen. Die Partien gegen OHA waren in der Vergangenheit immer eng und mit wenig Toren gesegnet, aber so desaströs verlief es noch nie. Und dabei fingen unsere Mädels hochmotiviert und zielstrebig an. Mit schnellem und sicherem Angriffsspiel schlossen sie ihre Angriffe überragend ab und das auf allen Positionen. Die Gäste wussten überhaupt nicht, wie ihnen geschieht. Bis zur 10 Minute schien das Spiel beim Stand von 5:1 entschieden. Aber was danach passierte, ist unerklärlich. Es klappte einfach nichts mehr. In der Abwehr bekam man die einzige torgefährliche Werferin der Gäste nicht in den Griff, wurde von dieser quasi im Alleingang besiegt. Der eigene Angriff agierte ideen- und glücklos. Zwar zeigten sie immer noch zügige und sehenswerte Spielzüge, aber am 9-Meter war die Angst zu werfen bis unter das Hallendach zu spüren. Wurde geworfen, hatte die Gästetorwartin leichtes Spiel. 1 Tor in 20 Minuten bedeuteten einen 3-Tore-Rückstand zur Halbzeit. Und dieser 3-Tore-Rückstand hing auch nach dem Wechsel wie ein Klotz an den Worbiser Beinen und Armen. Die Verunsicherung war allgegenwärtig. Nur in der Abwehr konnten sie überzeugen, nahmen die stärkste Gegnerin nun in der Manndeckung aus dem Spiel. Leider klappte es aber im Angriff nach wie vor nicht. Erarbeitete Chancen wurden leichtfertig vergeben. In der hektischen Schlussphase schafften wir zwar den Anschluss, die Zeit reichte aber nicht zum Ausgleich oder zum Sieg. Einen echten Sieger hat diese Partie nicht verdient, und dass, obwohl hier die besten Mannschaften die Liga aufeinandergetroffen sind. Die Meisterschaft könnte damit abgehakt sein. Nächste Woche in Rosdorf müssen dann wieder Punkte her.

9. Spieltag : MTV Geismar V - SV Einheit 1875 Worbis 20:20 (9:10)

Stationen: 2:0, 2:4, 4:7, 6:8, 9:8, 9:10 (HZ), 9:12, 10:13, 14:17, 15:18, 16:19, 18:19, 18:20, 20:20 (Endstand)

Worbis mit: Waslowski, Gräser, Eckholdt – Eberhardt (2), Bachmann (5), Jäger (3), Schilling (2), Breitenbach, Jung (1), Schönecker, T. Kade (1), E. Kade, Fütterer (6), Müller-Deck

Da ist er – der erste Gegenpunkt der Saison. Nach einer langen Spielpause gingen unsere Damen unsicher und nervös in die Nachholpartie am Freitagabend in Göttingen. Der Kader war zwar prall gefüllt, aber es lief in den ersten 10 Minuten nicht viel zusammen. Die Gastgeberinnen waren wacher und schneller im Angriff. Eine solide Worbiser Torwartleistung hielt uns in diesen Minuten im Spiel. Mit dem ersten eigenen Tor platzte der Knoten. Angetrieben von einer starken Franziska Bachmann kombinierte unser Team nun zügig und sicher. Sehenswert waren in dieser Phase auch die Zusammenspiele mit dem Kreis, doch leider war das Glück nicht auf unserer Seite. Entweder hielt die starke Torfrau den Ball oder der Treffer wurde wegen Kreisspiels abgepfiffen. So konnten wir zwar zwischenzeitlich mit 4:7 und 6:8 in Führung gehen, uns aber nicht entscheidend absetzen. In der Defensive stand die Abwehr eigentlich recht gut, nur die starke Halblinke – dank der U21-Regel aus der Landesligamannschaft des MTV Geismar I – bekamen wir einfach nicht in den Griff. Und das über das gesamte Spiel. Sie allein erzielte 10 Treffer gegen uns. Mit einer nur sehr knappen Führung ging es in die Pause. Nach dem Wechsel wollten unsere Frauen zeigen, dass sie dieses Spiel gewinnen wollen und starteten bärenstark. Die 3-Tore-Führung hielten wir konstant, es sah nun alles nach einem sicheren Sieg für unser Team aus. Doch es kam anders. Das Spiel flachte auf beiden Seiten im Angriff ab und beim Stand von 16:19 erhielt unser Team geriet unser Team in doppelte Unterzahl für ca. 90 Sekunden. Geismar erzielte in dieser Zeit den Anschlusstreffer zum 18:19. Damit konnten wir anscheinend nicht umgehen, wir waren im Angriff völlig von der Rolle. Es traute sich einfach, keiner zu werfen. Es war vor Spannung fast nicht auszuhalten. Irgendwie gelang dann Franziska Bachmann das Tor zum 18:20. Doch die Gastgeberinnen gaben nicht auf, brachte ihre Landesligaspielerin gut in Szene, die tatsächlich den Ausgleich erzielte. Im Gegenzug hat unser Team mit Konter den Sieg in den Händen, doch leider kein Tor. Den schnellen Gegenangriff hält Michaela Waslowski sensationell, passt nach vorn zum erneuten Gegenstoß für uns. Doch auch die Geismarer Torfrau zeigt eine glänzende Parade. Das Spiel endet letztlich am Ende gerecht mit 20:20. Unser Team hat seine Chancen nicht konsequent genug genutzt und so die Gastgeberinnen im Spiel gehalten.

8. Spieltag : SV Einheit 1875 Worbis - TSV Landolfshausen II 31:8 (14:5)

Stationen: 2:3, 6:3, 6:4, 13:4, 14:5 (HZ), 21:6, 26:8, 31:8 (Endstand)

 

Worbis mit: Waslowski, Gräser - Eberhardt (5), Bachmann (8), Jäger (2), Kaufmann (1), Schilling (2), Menge, Jung, Schönecker (1), T. Kade (2), Fütterer (10)

 

Gegen den TSV Landolfshausen II haben sich unsere Damen wie erwartet zunächst schwergetan, lagen sogar zu Beginn mit 2:3 im Rückstand. Erst nach 15 Minuten ist der Knoten geplatzt und zwar mit Erfolg. Sie agierten schneller, eroberten sich die Bälle in der Abwehr und starteten die Gegenstöße. Die Gäste konnten nur noch zusehen und bis zum Ende der gesamten Spielzeit noch ganze vier Tore erzielen. Dabei agierten die Worbiserinnen nicht nur aus Kontern heraus, sondern boten auch aus dem Positionsangriff heraus ein gutes Spiel. In der Defensive standen sie gewohnt sicher. Am Ende ein hochverdienter Sieg.

7. Spieltag :SV Einheit 1875 Worbis - TSV Blau-Weiß Adelebsen 25:18 (13:7)

Stationen: 2:2, 4:4, 5:5, 8:5, 12:6, 13:7 (HZ), 13:8, 17:8, 21:12, 24:15, 25:18 (Endstand)

 

Worbis mit: Waslowski, Gräser - Eberhardt (4), Bachmann (2), Jäger, Kaufmann (1), Schilling (1), Breitenbach (3), Menge, Jung (1), Schönecker, T. Kade (4), E. Kade (2), Fütterer (7)

 

Mit voller Bank und bestausgestattetem Kader traten unsere Damen gegen Adelebsen an und hatten sich einen klaren Sieg zum Ziel gesetzt. Doch wie bereits in vergangenen Jahren war schnell klar, dass dies kein Selbstläufer ist, die Gäste wie immer eine sehr eigene Spielweise an den Tag legten. Zu Beginn gestaltete sich daher ein offenes Spiel, beide Teams kamen zu einfachen Toren. Ab dem Zwischenstand des 5:5 übernahmen die Worbiserinnen das Kommando und ließen letztlich keinen Zweifel mehr am Sieg. Dennoch haben wir in der Saison schon bessere, schönere Spiele gesehen. Aus einer stabilen Abwehr heraus, schlossen sie vier Angriffe in Folge per Gegenstoß ab. Bis zur Pause ließen sie noch einige Chancen liegen, so dass schon eine deutlich höhere Führung hätte drin sein können. Mit dem Wechsel verflachte das Spiel. Die Gäste bauten konditionell und spielerisch ab, doch unser Team nutzte dies nicht. Sie ließen sich das langsame Spiel aufdrücken. Klarste Möglichkeiten, darunter 4 Siebenmeter wurden vergeben und auch in der Abwehr fassten sie nicht mehr konsequent zu. Adelebsen wurde förmlich eingeladen, Tore zu erzielen. Am Ende stand zwar ein deutlicher Sieg, aber auch die Erkenntnis, dass einem Worbiser Team die Mannschaft aus Adelebsen einfach nicht liegt. Für spielerisch stärkere Gegner wird diese Leistung sicherlich nicht reichen.

6. Spieltag : HSG Göttingen III - SV Einheit 1875 Worbis 12:17 (7:9)

Stationen: 2:1, 2:4, 5:6, 7:9 (HZ), 10:13, 12:13, 12:17 (Endstand)

 

Worbis mit: Waslowski - Eberhardt (1), Bachmann (2), Jäger (1), Kaufmann (5), Schilling (2), Breitenbach (2), Menge, Jung (2), Schönecker (1), Kade (1)

 

Wie gewohnt taten sich unsere Damen gegen die Vertretung der HSG Göttingen III sehr schwer. Eigentlich waren sie über das gesamte Spiel drückend überlegen, konnten dies aber nicht in Tore umsetzen. Zu Beginn lagen sie sogar zurück, fanden nur schwer in die Partie. Es lief im Angriff einfach nichts zusammen, sie agierten zu unbeweglich und vergaben zahlreiche Torgelegenheiten. Zudem leisteten sie sich viele Fehler, machten damit den Gegner unnötig stark. Erst in der letzten Viertelstunde lief es runder. Die Gastgeberinnen waren nun außer Gefecht gesetzt, konnten kein Tor mehr erzielen. Alles in allem ein Arbeitssieg, ein schönes Spiel war es leider - wie erwartet - nicht.

5. Spieltag : SV Einheit 1875 Worbis - MTV Moringen 26:15 (11:6)

Stationen: 0:1, 3:2, 6:5, 11:5, 11:6 (HZ), 12:9, 13:10, 17:10, 18:12, 22:14, 26:15 (Endstand)

 

Worbis mit: Eckholdt, Waslowski - Eberhardt (3), Bachmann, Jäger (1), Schilling (5), Breitenbach (1), Menge, Jung (1), Schönecker (1), Kade (2), Fütterer (12)

 

Es war der erwartet unangenehme Gegner mit einer starken, in Worbis lange bekannten Führungsspielerin. Bis auf Karina Kaufmann und Silke Gräser waren alle an Bord. Zudem feierte Theresa Kade ihr Debüt und trug gleich mit zwei Treffern zum Worbiser Sieg bei. Als Linkshänderin ist sie ein echter Gewinn für das Team. Zu Beginn entwickelte sich ein munteres Spiel auf beiden Seiten. Dabei agierten unsere Damen in der Abwehr ungewohnt hektisch und unabgestimmt, konnten sich so nicht absetzen. Eine starke Torwartleistung ließ unser Team jedoch nicht in Rückstand geraten. Zur Mitte der ersten Halbzeit rollte dann auch der Gegenstoßexpress an. In die Pause ging es verdient mit einer 11:6-Führung. Nach dem Wechsel lief es zunächst nicht mehr so rund. In der Abwehr offenbarten sich große Probleme im Mittelblock. Die Führungsspielerin der Gäste konnte ihre verdeckten Würfe immer wieder erfolgreich einsetzen. Beim Stand von 13:10 drohte das Spiel zu kippen. Unsere Damen vergaben zu viele Torchancen, schienen die Nerven zu verlieren. Zu Gute kam ihnen nun die Konditionsschwäche der Gäste, die allerdings auch nicht von einem vollen Kader zehren konnten. Unser Team wechselte oft, brachte so frische Spielerinnen. Am Ende ein Sieg, der sicherlich verdient, in der Höhe allerdings sehr schmeichelhaft ist. Die Moringerinnen haben lange gut mitgehalten und unseren Damen einiges abverlangt.

4. Spieltag : MTV Geismar IV - SV Einheit 1875 Worbis 19:22 (9:9)

Stationen: 2:4, 4:4, 5:9, 9:9 (HZ), 9:12, 10:14, 13:15, 14:16, 15:17, 15:20, 18:21, 19:22 (Endstand)

 

Worbis mit: Waslowski, Gräser - Hübler (1), Bachmann (8), Jäger (2), Kaufmann (4), Schilling (3), Breitenbach (3), Menge, Schönecker (1)

 

Wieder ein Sieg, aber ein hart erkämpfter dieses Mal. Und zwischenzeitlich hätte es auch anders ausgehen können. Die Gastgeberinnen standen ersatzgeschwächt aber mit Unterstützung von zwei A-Jugend Landesligaspielerinnen auf dem Platz. Und genau die machten es unseren Damen so schwer. Die Abwehr stand schon recht sicher, war aber auch oft zu spät am Ball. In der Folge erhielten die Geismarerinnen ganze 12 Siebenmeter, von denen sie neun verwandelten. Im Angriff agierten wir sehr hektisch, fanden eigentlich nie richtig ins Spiel. Franziska Bachmann machte an diesem Tag mit ihrer individuellen Klasse den Unterschied und war mit ihren acht Toren der Garant für den Worbiser Sieg. Zweimal verspielten wir eine komfortable 4-Tore-Führung und verpassten es, den Sack früher zuzumachen. Am Ende nicht unbedingt hoch verdient, aber der Lohn der Kraftanstrengung.

3. Spieltag : SV Einheit 1875 Worbis - SC Dransfeld II 23:7 (13:2)

Stationen: 9:0, 9:2, 13:2 (HZ), 16:4, 23:4, 23:7 (Endstand)

 

Worbis mit: Waslowski, Gräser - Eberhardt (6), Bachmann (1), Jäger (2), Kaufmann (4), Schilling (4), Breitenbach (3), Menge (3), Schönecker

 

Die Gäste aus Dransfeld reisten ersatzgeschwächt ohne ihre Torwerferin an. Schnell wurde klar, dass die Worbiserinnen klar überlegen sind, auf allen Positionen. Eigentlich ein ideales Spiel, um junge Spielerinnen aufzubauen. Doch leider waren die Worbiserinnen wieder ersatzgeschwächt am Start. Zunächst lief der Ball noch gut und zügig. Einheit versuchte sein Spiel, hätte aber auch hier schon mehr Akzente setzen können. Als zur Halbzeitpause alles klar war, fehlten leider das Feuer und die Spielideen. Das Spiel plätscherte vor sich hin. Zudem mussten die Gäste ab der zweiten Halbzeit auf ihre Torhüterin verzichten, die zur Pause mit einer roten Karte leider vom Platz musste. Hieraus hätten die Worbiserinnen deutlich mehr machen müssen. Technisch und eigentlich spielerisch klar überlegen, ließen sie sich das Spiel der Gäste aufdrängen. Letztlich ein hochverdienter Sieg gegen überforderte Gäste, spielerisch ist aber noch deutlich mehr drin.

2. Spieltag : HSG OHA - SV Einheit 1875 Worbis 14:18 (8:9)

Stationen: 3:2, 6:4, 7:8, 8:9 (HZ), 10:9, 10:14, 13:14, 13:18, 14:18 (Endstand)

 

Worbis mit: Waslowski - Bachmann (2), Jäger (5), Kaufmann (4), Schilling (3), Breitenbach (1), Menge, Jung (3)

 

Mit knapp besetztem Kader reisten die Worbiser Damen nach Hattorf zur Harzer Spielgemeinschaft. Beide Teams waren gut aufgelegt und boten ein für diese Liga sehr temporeiches und damit sehenswertes Spiel. Wie unschwer am Ergebnis zu erkennen, dominierten dabei die Defensivreihen. Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start, konnten besonders über rechts außen immer wieder punkten. Nach einigen Minuten lösten unsere Damen das Problem, taten sich aber dann im Mittelblock schwer. Doch es gab an diesem Nachmittag einen Unterschied zwischen den Teams: und das war die Torhüterin. Michaela Waslowski ging zwar noch angeschlagen in die Partie, hielt aber fantastisch, brachte die Harzerinnen fast zur Verzweiflung. Mit einem knappen Vorsprung führte sie ihr Team in die Pause. Den Beginn nach dem Wechsel verschliefen unsere Mädels etwas, ließen zunächst zwei Gegentreffer zu. Doch dann besann sich die Abwehr auf ihre Stärken und ließ schnell keinen Zweifel mehr am Ausgang der Partie. Und es hätten noch mehr Tore fallen können und müssen. Dennoch haben wir mehr Kampfgeist und Siegeswillen gezeigt und so hochverdient auch das zweite Saisonspiel gewonnen.

1. Spieltag : Tuspo Weende - SV Einheit 1875 Worbis 12:22 (7:10)

Stationen: 0:3, 2:3, 2:5, 4:5, 6:7, 6:10, 7:10 (HZ), 10:11, 10:15, 12:18. 12:22 (Endstand)

 

Worbis mit: Eckholdt, Waslowski - Eberhardt (2), Bachmann (1), Kaufmann (1), Schilling (3), Breitenbach, Menge (1), Jung (5), Schönecker, Begau, Fütterer (9)

 

Die Worbiser Damen reisten mit sehr gemischten Gefühlen nach Weende. Sie wussten, dass sie dort auf eine junge Mannschaft, die sich im Aufbau befindet, treffen und sie selbst mit dem Regionsoberligateam anreisten. Mit im Kader waren auch Anne Begau (eigene A-Jugend) und Franziska Bachmann (ehemals eigener Nachwuchs, zwischenzeitlich THC). Beide fanden sich sehr schnell und überzeugend in das Worbiser Spiel ein. Insgesamt sollten die Einheit-Damen eigentlich das bessere Team sein, sicher schien dies aber nicht. Nach sehr konsequentem Beginn ließen die Worbiserinnen etwas nach und die Gäste zwischenzeitlich auch mit einem Tor herankommen. Doch ihre Führung gaben sie das gesamte Spiel nicht wieder ab. Das Zusammenspiel der Worbiserinnen lief fast tadellos, was man vom Abschluss leider nicht immer sagen konnte. Die Führung hätte zur Pause noch deutlich höher ausfallen müssen. Den Beginn der zweiten Halbzeit verpassten die Worbiserinnen total, sie gaben den Gastgeberinnen zu viel Möglichkeiten, das Spiel zu drehen. Mit einfachen Toren über den routinierten Kreis kamen sie Tor um Tor heran. Sie reagierten mit einer Abwehrumstellung und eroberten sich so immer wieder den Ball im Gegenstoß. Der Sieg war damit nicht mehr gefährdet. Eine hervorragende Leistung zeigten auch beide Torhüterinnen, die trotz Verletzungs- und Krankheitspausen voll im Spiel waren. Ein wichtiger Sieg für die Worbiserinnen, auch wenn er nicht überbewertet werden darf.