2. Spieltag: SV Schedetal Volkmarshausen III - SV Einheit 1875 Worbis 26:22 (11:11)

Stationen: 0:1, 0:2, 2:2, 4:2, 6:4, 7:5, 8:6, 10:7, 11:9, 11:11 (HZ) - 12:11, 12:13, 13:14, 15:16,

Worbis mit (Tore/davon 7m-Tore): Diehle - Eberhardt (3), Roth (1), Föllmer, Schönecker (1), Kade (4), Kleine (6/5), Fütterer (7)

Starker Kampf mit unglücklichem Ende

Stark ersatzgeschwächt und ohne Auswechselspielerin reiste die 1. Worbiser Damenmannschaft am Sonntagnachmittag zum Gegner des SV Schedetal Volkmarshausen III nach Hann-Münden. Ziel war es, das Spiel so lang wie möglich ausgeglichen zu gestalten.

Und das gelang den Worbiserinnen auch fast über die komplette Spiellänge hinweg. Die Mannschaft kam gut ins Spiel, ging schnell mit 2 Toren in Führung. Doch die Gegnerinnen kämpften sich heran, kamen vor allem über die Außenpositionen zu Torerfolgen. Im Verlauf stabilisierte sich die Worbiser Abwehr, es wurde schnell und aufmerksam verschoben. Im Angriff führten sehenswerte Einzelaktionen, aber auch Abschlüsse aus dem Positionsspiel heraus, zu Torerfolgen. Keine Mannschaft konnte sich in der ersten Halbzeit wirklich absetzen, war auch das Wurfglück an diesem Tag nicht unbedingt auf Worbiser Seite. Und so ging es mit einem 11:11-Unentschieden, in einem sehr körperbetonten Spiel, in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel gelang zunächst den Gegnerinnen der erste Treffer, doch dann forcierten die Wipperstädterinnen ihr Tempo und kamen immer wieder zu Torerfolgen. Es folgte eine 20-minütige Druckphase, in der die Worbiser Damen die Führung nicht mehr herschenkten, sich jedoch die ersten konditionellen Defizite bemerkbar machten. Darunter litten Konzentration und Passgenauigkeit, die Gegnerinnen kamen Tor um Tor heran und drehten schlussendlich das Spiel zu ihren Gunsten.

Nichtsdestotrotz kann sich die Mannschaft nichts vorwerfen, überzeugte sie personal maximal dezimiert mit Kampfgeist und mannschaftlicher Geschlossenheit über das gesamte Spiel. Positiv hervorzuheben sind zudem die fast fehlerfreie 7-Meter Quote mit 5 von 6 verwandelten Strafwürfen und zugleich 4 parierten 7-Metern durch die Worbiser Torfrau.

1. Spieltag: SV Einheit 1875 Worbis - HSG Göttingen II 20:25 (11:12)

Stationen: 1:0, 1:2, 2:2, 2:3, 4:3, 5:4, 5:5, 6:9, 9:11, 11:12 (HZ) - 12:14, 14:15, 16:16, 16:17, 18:18, 18:20, 18:23, 18:24, 20:25 (Endstand)

Worbis mit (Tore/davon 7m-Tore): Schaschek, Diehle - Eberhardt (4), Roth, Erk (2), Blum, Lütge (3/1), Jung (3), Kade (7), Kleine (1), Hagedorn

E

Solider Auftakt der 1. Damen

 

Zur gewohnten Anwurfzeit gab am Samstagabend auch unsere 1. Damenmannschaft ihr Heimspieldebüt in der Ohmberghalle. Mit der 2. Mannschaft der HSG Göttingen stand ihnen ein altbekannter Gegner gegenüber, mit dem man sich in den vergangenen Jahren immer enge Spiele lieferte. Und so sollte es auch an diesem Samstag sein.

Die Worbiserinnen gingen konzentriert in das Spiel, es gelang ihnen das Führungstor. Im Verlauf erspielten sie sich durch sehenswerte Spielzüge immer wieder freie Räume und kamen vor allem zu Abschlüssen aus dem Rückraum. Was an diesem Tag, wie auch schon im Testspiel in der vergangenen Woche gegen Bleicherode, fehlte, waren die einfachen Tore aus dem Konterspiel heraus. Die Wipperstädterinnen mussten sich jedes Tor hart erarbeiteten und das kostete Kraft und Energie.

Hinzu kam, dass auch die Abwehr an diesem Tag nicht ideal aufeinander abgestimmt war. Dadurch, dass der Fokus auf dem Verhindern von Toren durch die wurfstarke Nummer 8 der Gäste lag, waren die Lücken im Mittelblock der Worbiserinnen häufig zu groß, sodass die Göttingerinnen hier immer wieder zu Treffern kamen. Jedoch bewiesen die Damen viel Kampfgeist und Herz und gingen nur mit einem Tor Rückstand in die Halbzeit.

Nach der Pause blieb das Team konzentriert, jedoch waren die Lücken in der Abwehr weiterhin zu groß. Zusätzlich war das Wurfglück an diesem Tag nicht auf der Seite der Worbiserinnen, sodass von 5 Siebenmetern nur einer verwandelt werden konnte.

Am Ende des Spiels verließ die Damen etwas die Energie und sie mussten ihrem eigenen kräftezehrenden, wenn auch durchaus sehenswertem, Aufbauspiel Tribut zollen.

Alles in allem aber eine Leistungssteigerung im Vergleich zum Testspiel, die Mut macht für die kommenden Aufgaben.